E-Portfolioformate für lebenslanges Lernen – Potenziale und Nutzungsszenarien

Abstract

Portfolios haben eine lange Tradition. Bekannt sind sie unter anderem als Ausstellungs- und Bewerbungsmappen von KünstlerInnen und anderen kreativ Tätigen. Im Bildungsbereich war vor allem die Montessori-Pädagogik ein Vorreiter zur Nutzung von Portfolios. In den USA werden Portfolios bereits seit Mitte der 1980er Jahre als alternatives Mittel der Leistungsdarstellung und -beurteilung genutzt. Ab den 1990er Jahren wurde es dann auch möglich, eine solche Zusammenstellung von Lernfortschritten und Artefakten (= Lernprodukten) computerbasiert zu erstellen und zu pflegen. Seit Mitte der 1990er Jahre können Portfolios mit Hilfe unterschiedlicher Software bzw. auf deren Basis betriebener Plattformen online er- und bearbeitet und verfügbar gemacht werden.

Publication
In: S. Ziegelbauer & M. Gläser-Zikuda (Eds.), Das Portfolio als Innovation in Schule, Hochschule und LehrerInnenbildung: Perspektiven aus Sicht von Praxis, Forschung und Lehre, Klinkhardt, pp. 59–72
Date
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